15. Juli 2026
„Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.“ (Jeremia 29,11)

Ein Impuls
Es gibt Tage, an denen wir nicht wissen, wie es weitergeht.
Manche Fragen bleiben offen. Entscheidungen fallen schwer. Sorgen nehmen uns den Blick für das Gute. Und manchmal scheint der Weg vor uns im Nebel zu verschwinden.
Gerade in solche Situationen spricht Gott diese Worte.
Er sagt nicht: „Du musst alles verstehen.“
Er sagt auch nicht: „Hab einfach mehr Vertrauen.“
Er sagt vielmehr:
„Ich weiß.“
Wie tröstlich ist das!
Während wir nur den nächsten Schritt sehen, sieht Gott bereits den ganzen Weg. Während wir uns fragen, was morgen sein wird, kennt er das Ziel schon heute.
Seine Gedanken über uns sind keine Gedanken der Gleichgültigkeit oder des Unheils. Sie sind Gedanken des Friedens. Gedanken voller Hoffnung. Gedanken, die aus seiner Liebe zu uns kommen.
Das bedeutet nicht, dass jeder Weg leicht sein wird.
Aber es bedeutet, dass wir ihn niemals allein gehen.
Vielleicht stehst du heute selbst an einer Weggabelung.
Dann nimm dieses Versprechen Gottes mit in deinen Tag:
Der Herr hat dich nicht vergessen. Er kennt deinen Weg. Und seine Gedanken über dein Leben sind Gedanken der Hoffnung.
Gebet
Herr,
danke, dass du mein Leben kennst – auch dort, wo ich selbst keinen Ausweg sehe.
Schenke mir Vertrauen, wenn ich den nächsten Schritt noch nicht erkennen kann. Hilf mir, meinen Blick auf dich zu richten und darauf zu vertrauen, dass deine Gedanken über mich gut sind.
Führe mich heute in deinem Frieden.
Amen.
Für heute
Nicht ich muss meinen ganzen Weg kennen. Es genügt, dass Gott ihn kennt.
📖 Jeremia 29,11